Partizipatives Kulturmanagement als dezentrale Praxis
Lehrveranstaltung, Institut für Kulturpolitik, Universität Hildesheim, WS 2020/21

Ob als ortsspezifische Interventionen, als künstlerische Initiativen in der Stadtteilarbeit oder als kulturelle Nahversorger in ländlichen Regionen – speziell in dezentralen Räumen nimmt partizipativen Kulturarbeit eine wesentliche Bedeutung ein. Denn abseits kultureller Ballungszentren gilt es künstlerische Angebote zu realisieren, die sich über Mitgestaltung und die Beteiligung der Bevölkerung vor Ort definieren. Lokalspezifität, Selbstorganisation und das inhaltliche Aufgreifen aktueller gesellschaftlicher Thematiken bilden oft zusätzliche Charakteristika.

Das Seminar vermittelt einen Überblick über dezentrale Praxisfelder eines partizipativen Kulturmanagements. Eine Vielfalt an Beispielen (mit einem Fokus auf zeitgenössische Kunst) sowie vertiefende Fallstudien dienen als Referenzfolie, um Intentionen, Strukturen, Programmatiken und Herausforderungen zu diskutieren und – im Kontext aktueller Forschungsansätze und Studien - zu reflektieren.