Kunst am/im (Wohn)Bau
Vortrag, Paraflow Festival-Symposium, A-Wien 2021

Paraflows2021

Bereits in den 1930er Jahren wurde „Kunst am (Wohn)Bau“ die Rolle als „Kunstvermittlerin“ zugewiesen. Mit der Gestaltung von Fassaden, Hauseingängen oder Parkanlagen sollte den Bewohner*innen Zugang zu Kunst ermöglicht sowie ein nachbarschaftlicher Austausch angeregt werden. Waren es in den Anfängen eher großflächige Mosaike oder monumental anmutende Skulpturen und Plastiken sind es heute zumeist temporäre Kunstprojekte, die prozess- und dialogorientierte Konstellationen im Triangel von Kunst, (Wohn)Raum und (lokaler) Öffentlichkeit erproben und/oder initiieren. Doch was kann, ist und soll Kunst am und im Wohnbau leisten, wenn - damals wie heute - der (kulturpolitische) Anspruch gesetzt wird, dass Zugangsbarrieren nivelliert und „kulturelle Teilhabe“ gestärkt werden?Anhand einer Bandbreite an Referenzbeispielen vermittelt der Vortrag den Entstehungskontext und Intentionen von "Kunst am Bau" und spannt den Bogen zu aktuellen Entwicklungen, Formaten und Praxen.

Link: Paraflows 2021: Symposium